12.12.2011
DKB Immobilien AG-Gruppe gewinnt Wettbewerb
Die DKB Immobilien AG-Gruppe hat mit dem Schweriner Physikerviertel den 1. Preis beim
Immobilienwettbewerb „Gebaute WohnZukunft“ gewonnen. Ausgezeichnet
wurde das Unternehmen für die kreative Konzeption und deren erfolgreiche Umsetzung beim
Quartiersmanagement.
Der Immobilienwettbewerb 2011 wurde von der Arbeitsgemeinschaft
mecklenburgisch-vorpommerscher Wohnungsunternehmen e.V. in Kooperation mit
dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. (VNW) ausgelobt. Die vor Ort tätige DKB
Wohnungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH hat mit ihrem
Beitrag „Lebenswertes Mueßer Holz – Aufbruch im Physikerviertel“ gezeigt,
wie wichtig dabei die Wohnumfeldgestaltung ist. Professionell und individuell wurde die
Neugestaltung des Quartiersangers umgesetzt.
Bereits 2009 hat das Konzept zum Physikerviertel den DW-Zukunftspreis der
Immobilienwirtschaft erhalten. Inzwischen sind die Pläne verwirklicht.
Die Umsetzung begann im Januar 2011 mit dem offiziellen Startschuss zur Wohnumfeldgestaltung.
Als Ort der Kommunikation wurde der „Quartiersanger“ geschaffen: Eine steinerne Welle,
die aus der Grünfläche aufsteigt, um als Sitzbank genutzt zu werden, taucht nach einigen Metern
erneut ab. Raumbildend durchzieht die Welle den gesamten Anger und läuft in einer Schnecke aus. An
diesem Punkt wurde das neue Wahrzeichen des „Physikerviertels“ errichtet: Ein großes
Windspiel in Form eines Planetensystems auf einem gut fünf Meter hohen Mast. Zudem stehen im Anger
Tischtennisplatten und im Wohnhof erfreut die große Spieloase mit Hügelrutsche, Buddelkasten,
Wippen und Schaukeln nicht nur die jüngsten Mieter.
Ein weiterer Aufgabenbereich war die Sanierung und Neugestaltung der Hauseingangsbereiche. An
den durchgängigen Leitstreifen des neuen Gehwegs orientieren sich Sehbehinderte. Erste Mietergärten
sind in den Wohninnenhöfen angelegt. Weitere Maßnahmen sind in den kommenden Jahren geplant.
Das Projekt Mueßer Holz
Im April 2008 hatte die DKB Mecklenburg-Vorpommern mbH rund 850 Wohn- und Gewerbeeinheiten im
Schweriner Stadtteil Mueßer Holz erworben. Das Quartier war vernachlässigt und wies einen großen
Instandhaltungsstau auf. Mit der Aktion „Jetzt wird aufgeräumt“ startete die
Gesellschaft aktiv vor Ort durch und schaffte gemeinsam mit Mitarbeitern, Mietern und dem
Ortsbeirat Mueßer Holz Abhilfe.
Seitdem wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket realisiert. Wichtigster Baustein war das
Konzept für die Neu- und Umgestaltung des Wohnumfeldes im Physikerviertel. Die Stadt Schwerin war
zu jeder Zeit in die Abstimmung eingebunden. Überlegungen der Stadt zum Quartiergedanken und der
Namensvorschlag für den Wohnpark wurden übernommen.